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Über den Ungarischen-Nationalen Kulturpreis

Über den Ungarischen-Nationalen Kulturpreis
(Das Erbe der Skythen-Hunnen-Partheren-Awaren und Ungarn)
Datum: Mittwoch, den 22. Juli 2008
Rubrik: Tradition und Überlieferung

Wer über die Wahrheit der Ungarischen Geschichte und Kultur schreibt, der erhält selten offizielle Anerkennung, Auszeichnungen. Der Lehrer, Schriftgelehrte und Runenforscher Sándor Forrai, den wir mit mehreren hundert Unterschriften für den Ungarischen Kulturerbepreis vorschlugen, verstarb 2007 im Alter von 94 Jahren ohne eine Anerkennung.

Im Rahmen des nach Sándor Forrai benannten Runenzirkels gründeten wir mit Gábor Szakács den oben genannten Preis, welchen wir erstmalig aus Anlass des VIII. Runenschrift Wettbewerbes im Karpatenbecken, leider postum, Sándor Forrai verliehen.

Ziel dieses Preise ist es, der Öffentlichkeit die Arbeit unserer Forscher, welche von offiziellen Stellen keine Unterstützung finden., weder Zeit noch Geld und Kraft scheuten, sich entgegen den Machthaber für eine gute Sache einsetzen, um die wahre Urkultur unserer Nation näher zubringen.

Bei der Entausscheidung des Finales des Runenschriftwettbewerbes im Karpatenbecken konnte der Preis übergeben werden. Gleichzeitig bewiesen die Teilnehmer ihr Interesse an unserer Urschrift als Teil unserer Urkultur.

In diesem Jahr ging der Preis an die berühmte, erste Archäologin der Welt, Zsófia Torma (1831-1899), die sich, als erste, mit der neusteinzeitlichen Forschung im Karpetenbecken einen Namen machte. Obwohl ausländische Forscher wie Schliemann, Sayce, Lubboc ihre Ergebnisse würdigten, fand ihre Arbeit in Ungarn leider keine Beachtung. Wir planen auf der Webseite des Sándor Forrai Zirkels eine Unterschriftensammlung um Zsófia Torma postum zu würdigen.

Natürlich sollte der Preis einem würdigen Preisträger übergeben werden. Sie mögen so verewigt werden. In folgenden lesen Sie zwei Interviews von Mitgliedern und Freunden, die mit Hingabe und mit hohem Niveau dieser Erwartung entsprochen haben.

Die Gemälde über Sándor Forrai und Torma Zsófia hat Kunstmahlerin Klára Szabó angefertigt


Klára Szabó's Gemälde: Uralte Schriften

Liebe Klári, wie bist Du zur Runenschrift gekommen?
Im Herbst 2002 hörten wir, meine Tochter Evelyn und ich, erstmals einen Vortrag über die Runenschrift. Klára Friedrich und Gábor Szakács leiteten den Vortrag. Durch den Kauf von Büchern über die Runenschrift und durch Lernen kamen wir der Runenschriftzeichen, Dank Klára und Gábor näher. Ich habe meine Tochter für den Runenschriftwettbewerb vorbereitet, so konnte sie 2003 schon daran teilnehmen. Seitdem lässt sie keinen Wettbewerb aus. Seit drei Jahren nimmt sie als Bewerter teil.

Seit wann malst Du?
1997 begann ich mit dem Malen, für meine Kinder und Enkelkinder wollte ich etwas für die Ewigkeit schaffen, wenn mir Gott die Fähigkeit gab.

Hat Dir die Bekanntschaft, die Zuneigung und die Liebe der Preisträger etwas bedeutet? Du hast auch das Porträt von Ferenc Jós Badiny gemahlt und Keilschrift als Verzierung benutzt.
Im Jahre 2007, als Sándor Forrai und Ferenc Jós Badiny uns verliessen, baten mich die Leiter des Runenschriftkreises - auch meine Tochter ist ein Mitglied - beide ausserordentliche Persönlichkeiten auf Bildern zu verewigen. Meine Töchter und ich hatten die Gelegenheit gegeben sie persönlich zu hören. Auf dem Porträt von Badiny Jós Ferenc habe ich das Hemd bewusst mit Keilschrift verziert, da er der bedeutendste Forscher auf dem Gebiet unserer Sumerischen Vorfahren war. Ich habe sein Buch "Der Parthian Herzog" gelesen und den autentischen Text mit Keilschrift benutzt, sogar die Scheibe von Tartaria und Runenschrift findet man auf dem Gemälde. Als Entzifferung der Scheibe kennen viele den folgenden Text:
"Unsere Beschützerin, geehrte Liebfrau aller Geheimnisse, Deine achtgebenden Augen beschützen uns im Schein unseres Sonnenvaters."

Hast Du besonders liebenswerte Themen?
Beliebtestes Thema habe ich nicht, alles was ich bisher von meiner grösseren Tochter, Artemis, und Stillstände (Blumen, Obst), weissere Pferden, UFOs gemahlt hat, hatten mir Freude gemacht. Anfang 2008 bat man mich Zsófia Torma zu verewigen. Diese Ehre kann ich in Worten nicht ausdrücken, ich war ausserordentlich froh. Für eine einfache Mutti ist es wunderbares Gefühl.

Wo und wann wurden Deine Bilder ausgestellt?
Erstmals 2007 in der Ferenc Móra Grundschule im XVI. Bezirk von Budapest im Rahmen eines Runenschrift Wettbewerbes, ebenfalls 2007 im Haus der Ungarn, 2008 im Rahmen der Vorentscheidung zum Runenschrift Wettbewerb in der Miklós Zrínyi Grundschule im XVII. Bezirk, und in diesem Jahr ebenfalls in der Ferenc Móra Schule.

Was ist Deine liebste Maltechnik?
Meine Maltechnik weist keine Besonderheiten auf. Öl, Leinen, Akril, manchmal Aquarell, aber das trage ich sehr dicht auf, das wirkt dann wie ein Ölgemälde. Daneben zeichne ich auch.

In den Schulen wo die Wettbwerbe stattfanden, sah man Bilder mit Themen aus der Runenschrift. Gilt Dein Interesse auch der Runenschrift?
Bilder über die Schriftgeschichte sind authentisch. Um die Aufmerksamkeit der Kinder zu erhöhen male ich diese Bilder in Farbe. Während der Wettbewerbe konnt ich festtellen, das die Bilder gefielen. Mit der Geschichte der Schrift müssen sich die Forscher beschäftigen. Ich male nur.

Was sind Deine Pläne, wer möchtest Du noch verewigen?
Es wäre schön, wenn die wirklich wertvollen Menschen nicht nur nach ihrem Tod, sondern im ihrem Leben geschätzt, ihre Arbeit anerkannt und geehrt würden! Ich kann drei Namen erwähnen, obwohl es viel mehr gibt. Der Herzchirurg Professor Lajos papp schütz täglich Leben und Seelen, für mich ist er eine Art Magier, auf ungarisch Táltos. Csaba Nyers ist ein Koch, der uns mit unseren uralten Speisen bekannt macht, uralte Gegenstände zum leben bringt. Ferenc Vukics, der Meister unserer uralten Kampfkunst. Er übergibt der jüngeren Genration die Methode: Im gesunden Körper gibt's eine gesunde Seele.

Was ist Deine Botschaft an die Leser und an die Besucher der Ausstellung?
Ich möchte mich mit Herz und Seele bedanken, das ich die Gelegenheit bekam 2002 an Veranstaltungen teilzunehmen, in denen das Interesse an unserer Nation und an unserer Vergangenheit geweckt wurde. Ich sage den Menschen: Menschen wacht auf! Wir können unsere Zukunft nur verbessern, wenn wir unsere Vergangenheit kennen. Wir müssen unsere Vergangenheit und unsere Eltern in Ehren halten. Persönlich denke ich mit Dankbarkeit an meine Eltern, die mich als siebentes Kind grossgezogen haben. Dieses Jahr könnte mein Vater sein hundertstes Lebensjahr vollenden er stammt aus Nagyszentmiklós. Meine Mutti wäre 95 Jahre alt und stammt aus Nagyvárad, der Stadt unseres König Ladislaus des Heiligen. Ich hoffe, dass meine Töchter und Enkelkind Szilárd Magor sich immer an mich errinern werden. Ich fühle mich für dieses schöne Land verantwortlich und will hier Leben.

Architekt Ferenc Dittler, Mitglied im Sándor Forrai Runenzirkel, entwarf den Preis

Lieber Ferenc was wissen Sie über die Preisträger?
Das von Zsófia Torma geschriebene Werk "Die Sumerischen Spuren in Siebenbürgen", erschienen 1894 in Jena in "Etnographische Analogien" ist von Fehérné Walter Anna 1972 in Buenos Aires herausgegeben worden. Dieses kleine, aber wichtige Werk erschien wieder bei uns in Ungarisch. Wer sich dafür interessiert, kann die fundamentale Richtung der Forschung der Archeologin und den engen Zusammenhang der ungarischen und mezopotamischen Zwischenflusskultur kennenlernen. Das Zitat von Zsófia Torma "Die Steinen sprechen" verweist auf die Wahrheit.
Sándor Forrai einer der grossen Wissenschaftler und Lehrer der Ungarischen Runenschrift verstarb 2007 im Alter von 94 Jahren. In dem Werk "Die Runenschrift der Alt-Ungarn vom Altertum bis in die Neuzeit" lernen wir nicht nur unsere eigenen, sondern auch Ergebnisse anderer Forscher und Wissentschaftler kennen. Der Preis will das Schaffen und die Verehrung für Sándor Forrai zum Ausdruck bringen.


Warum ist der Preis für Sie von Bedeutung?
Für mich ist die Vergangenheit, die Ungarische Geschichte wichtig. Dieser Preis gilt den Forschern, die sich um die Vergangenheit und die Zukunft der ungarischen Geschichte Verdienste erworben haben, obwohl ihnen von allen Seiten Schwierigkeiten bereitet wurden, ihr Wirken in den Hintergrund gedrängt wurde. "Die Absicht kann nur provisorisch sein " - das ist die Aussage des Preises.

Haben Sie persönlich Sándor Forrai kennengelernt?
Ich traf Sándor Forrai einmal, es war ein vorher abgesprochener Besuch. Seine Frau gewährte mir nur 20 Minuten für das Gespräch, daraus wurde aber dann ein wunderbarer Gedankenaustausch von 1,5 Stunden. In diesem Gespräch lernte ich einen Menschen kennen, dessen Leben der Wissenschaft gewidmet war.

Können Sie Ihre Arbeit mit der Runenschrift verbinden?
2003 lernte ich die Runenschrift kennen. Ich fühlte mich sogleich von den Runen angezogen, besonderes Interesse empfand ich für die Ligaturen. Ligaturen sind Buchstabenverbindung welche Ausdrücke bildliche Botschaften vermitteln. Ihre äusserliche Erscheinung bezeichnet die ungarische Sprache nicht zufällig als Symbol, da sie auch innere Bedeutung tragen. Mein Buch "Die uralte ungarische Runenschrift und ihre tägliche Anwedung" präsentiert diese symbolgamässige Ligaturen, wodurch die spielerische Botschaft der Runenschrift zum Ausdruck gabracht wird. Zu meiner Arbeit gehört auch das Gedenkblatt der Runenschrift Wettbewerbe. Auch die Anfertigung von Symbolen verschiedener Vereine, z.B. Sándor Forrai Runenschriftzirkel oder die Páloc Gesellschaft sind Teil meiner Arbeit.

Klára Friedrich

Die Photos stammen Fábián Artemisz und Salgó Gabriella.

Von Freunden ins Deutsch übersetzt.

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